Das ABC des Leasings und der Finanzierung: R-U

Das ABC des Leasings und der Finanzierung: A-D | E-H | I-L | M-Q | R-U | V-Z

R
Reparaturen:
Der Leasingnehmer ist verpflichtet, sein Fahrzeug auf eigene Kosten mit der üblichen Sorgfalt alle notwendigen Reparaturen und Erhaltungsarbeiten durchführen zu lassen.

Restwert:
Als Restwert ist der Wert bzw. der voraussichtliche Wert eines Leasingfahrzeuges nach Ende des Leasingvertrages. Dieser hängt von der Laufleistung, von der Leassingdauer und vom Wertverlust des gewählten Fahrzeuges ab.

Restwertvertrag = Open End Vertrag:
Beim Restwertvertrag wird aufgrund der Laufleistung, der Leasingdauer und des Fahrzeugtyps der kalkulatorische Restwert zu Ende des Leasingvertrages bestimmt. Ist dieser geringer als bei Vertragsabschluß angenommen, so muss der Leasingnehmer den Differenzbetrag nachzahlen. Ist dieser jedoch höher als erwartet, so erhält der Kunde den Differenzbetrag, zumindest 75% gut geschrieben.

Rückgabepflicht:
Nach Beendigung des Leasing-Vertrages hat der Leasing-Nehmer das Leasing-Objekt in einem einwandfreien, gebrauchsfähigen Zustand, von der normalen Abnutzung abgesehen, an den Leasinggeber zurückzugeben.

Rücknahmeprotokoll:
Mit der Rückgabe eines Leasingobjektes vom Leasingnehmer an den Leasinggeber wird ein Rücknahmeprotokoll erstellt. Das Rücknahmeprotokoll erstellen Händler und Leasingnehmer gemeinsam.
Im Rücknahmeprotokoll wird der Zustand des Fahrzeugs, Mängel, Lackkratzer usw. festgehalten.
Können sich Händler und Leasingnehmer nicht einigen, so hat der Leasingnehmer das Recht, das Fahrzeug von einem unabhängigen Stelle bewerten zu lassen. Meist TÜV oder Dekra.

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Totalschaden:
Für Totalschaden und sonstige Beschädigung des Leasing-Objektes ist ausschließlich der Leasingnehmer verantwortlich, in dessen alleiniger Verfügungsgewalt sich das Fahrzeug während der Grundmietzeit befindet. Meist wird beim KFZ-Leasing eine Vollkaskoversicherung zugunsten des Leasing-Unternehmens gefordert.